Aktuell

Gute Kinderstube

Die Erfolgsgeschichte unseres Unternehmens begann mit zwei pedalgetriebenen Drehmaschinen, die der Hamburger Feinmechanikermeister Lothar Kahl aus den Wracks zerbombter U-Boote barg.

Heute besteht das Unternehmen aus der Feinmechanik Lothar Kahl GmbH und der Kahl Komponentenbau GmbH, ausgerüstet mit einem modernen Maschinenpark, 70 Mitarbeitern, und einem breiten Kundenstamm in unterschiedlichen Geschäftsfeldern.

2018
Die Planungen für einen weiteren Hallenanbau werden mit Nachdruck verfolgt. Durch den Kauf einer DMU60 Evolution Maschine mit Roboter wurde ein weiterer Schritt in die Automatisierung eingeleitet.

2017
Die Zahl der ausgelieferten Deckenstative erhöht sich auf 13 245.

2013
Fertigstellung des Hallen-Erweiterungsbaus.

2012
Überarbeitung des Außenauftritts. Auslieferung des 10 000. Deckenstativs für Philips Healthcare.

2011
Übernahme der alleinigen Geschäftsführung durch Wulf Peter Kahl. Starke Investitionen in die Erneuerung und Ergänzung des Maschinenparks sowie in den Umweltschutz.

2010
Ohne Personalabbau besteht Lothar Kahl die Wirtschaftskrise.

2005
Für „hervorragende Leistungen in Qualität, Logistik, Preis und Zusammenarbeit“ ernennt uns die Business Group General X-Ray des Philips-Konzerns zum Lieferant des Jahres 2004.

2004
Mit der Ausgründung der Kahl Komponentenbau GmbH (100%) entsteht die Kahl Gruppe. Der Komponentenbau startet am Standort Hamburg-Osdorf mit der Montage von schwenkbaren Philips-Röntgentischen für den weltweiten Einsatz.

Als Vertreter der 3. Generation tritt Wulf Peter Kahl, 34 am 01.08.2004 in die Geschäftsführung ein.

2003
Beispiel für unsere Flexibilität und Leistungsfähigkeit: In wenigen Wochen wickeln wir einen Eilauftrag über 6.000 Lenksäulen-Konsolen für die Mercedes-E-Klasse ab, die anderweitig weder maßhaltig noch pünktlich beschafft werden konnten.

2001
Unser Unternehmen wird nach DIN EN 46002, heute ISO 13488:2001 zertifiziert und von Philips Medical Systems DMC Hamburg mit Produktion, Montage und Prüfung des fahrbaren Deckenstativs für Röntgensysteme beauftragt. Wir produzieren bis zu 100 Einheiten monatlich und zählen damit zu den großen und wichtigen Zulieferern eines weltweit führenden Röntgensystem-Herstellers.

1987
Die Umstellung auf Lohnfertigung ist erfolgreich, das Unternehmen wächst. Im Nachbarstadtteil Lurup entsteht ein eigener Neubau mit 3.000 qm Nutzfläche.

1980
Wir reparieren Tausende von Biopsiezangen des japanischen Olympus-Konzerns. Dank einer Goldschmiedin und eines reaktivierten Frühpensionärs mit ähnlich goldenen Händen werden die filigranen Zangen bei uns besser als neu.

1972
Zusammen mit dem Wedeler Unternehmer Dr. Böger entwickelt Lothar Kahl ein Lichtsatzgerät. Die neue Technik löst den Bleisatz in den Druckereien ab und lastet beide Standorte auf Jahre aus. Die Belegschaft wächst auf fünfzig Mitarbeiter. Wulf Kahl akquiriert erfolgreich in der Automobil-, Luft- und Raumfahrtindustrie.

1970
Wulf Kahl produziert in Hennstedt großflächige Wärmetauscher für Schifffahrt und Industrie.

1966
In Hennstedt bei Neumünster erwirbt Lothar Kahl ein bebautes Grundstück im Grünen. Sohn Wulf, 25, frischer Familienvater, Feinmechanikermeister, Technischer Kaufmann und angehender REFA-Ing., übernimmt dort Aufbau und Leitung eines Zweigwerks.

1958
In Hamburgs Stadtteil Osdorf erwirbt Lothar Kahl eine ungenutzte Stallung als Betriebsstätte. Bauer Groth besteht auf einer inflationssicheren Hypothek. Als Darlehenssumme wird „18 schlachtreife Ochsen“ eingetragen. Dreißig Mitarbeiter produzieren für die Gebrauchs-, Klima-, Wehr- und Medizintechnik.

1954
Die Entwicklung einer Verpackungsmaschine für Sauerkraut fällt explodierenden Gärprozessen anheim. Eine Fischfiletiermaschine packt die Schwänze nicht. Und doch wächst das Unternehmen in neue Räume mit transmissionsgetriebenen Drehmaschinen und zwanzig Mitarbeitern.

1950
Die erste Serienproduktion läuft an. Ballenweise schiebt Mutter Kahl Filztuche für laternenförmige Mikrofon-Schallköpfe durch ihre Nähmaschine, für den damaligen NWDR. Mit der Planung und Ausstattung von sechs Funkübertragungswagen bewältigt der kreative Tüftler Kahl seinen ersten Großauftrag.

1945
Mit Kriegsende macht sich Lothar Kahl, Leiter der Versuchsabteilung der J.D. Möller Optische Werke in Wedel, auf dem Gelände des Taucher- und Bergungsbetriebs Alnwick Harmstorf am Blankeneser Elbufer selbständig.